Modellprojekt
Gerontopsychiatrische
Vernetzung in der Region
Main-Rhön

 

Begriffserklärung

Unter dem Begriff Depression versteht man eine Störung des seelischen Befindens mit Hauptsymptomen wie gedrückte Stimmung und Niedergeschlagenheit, Interessenverlust und Freudlosigkeit sowie Energie- und Antriebslosigkeit.
Häufige Zusatzsymptome einer Depression sind verminderte Konzentrationsfähigkeit, das Gefühl von Wertlosigkeit und ein vermindertes Selbstwertgefühl. Außerdem besteht eine pessimistische Sicht auf die Zukunft, der Mensch macht sich Selbstvorwürfe und hat Schuldgefühle bis hin zu wahnhaften Fehlüberzeugungen, etwa zu verarmen oder schuld am Unglück anderer Menschen zu sein. Zudem bestehen innerliche und körperliche Unruhe und Schlafstörungen mit Appetit- und Gewichtsverlust. Auch ein vermindertes sexuelles Interesse und lebensmüde Gedanken oder gar Suizidversuche können mögliche Krankheitszeichen sein.

Oft klagen depressive Menschen dabei auch über körperliche Beschwerden wie Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Herzbeschwerden, Magen-Darm-Beschwerden.

Bei Vorliegen von mindestens zwei Hauptsymptomen zusammen mit mindestens zwei weiteren häufigen Zusatzsymptomen über einen Zeitraum von mindestens zwei Wochen wird die Diagnose Depression gestellt.