Erlebnispädagogisches Konzept zur Fortbildungsveranstaltung
„Wahrnehmung und Vertrauen“ für ehrenamtliche Helferinnen
und Helfer in der Altenhilfe
Im Umgang mit älteren, hilfebedürftigen oder demenzerkrankten Menschen sind wir auf unsere persönlichen Wahrnehmungen und Einschätzungen angewiesen, um auf (schwierige) Situationen adäquat reagieren und entsprechend handeln zu können.
Damit dies erfolgreich gelingt, braucht es eine gute Beobachtungsgabe, Einfühlungsvermögen und vor allem Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Die Fortbildung dient dazu, mit Hilfe verschiedener praktischer Übungen unsere Sinnesorgane zu schärfen, sich in die Situation hilfebedürftiger Menschen einzufühlen, aber auch selbst Vertrauen zu spenden und zu erleben, um noch besser auf die Bedürfnisse hilfebedürftiger Menschen eingehen zu können.
Hintergrund:
Wahrnehmung bedeutet Kontaktaufnahme zur Umwelt über die verschiedenen Sinnesorgane. Übungen zur Wahrnehmung fördern Vertrauen, Einfühlungsvermögen und Verantwortungsbewusstsein.
Jeder Mensch braucht ein gewisses Maß an Vertrauen, um arbeits- und handlungsfähig zu sein. Vertrauensübungen helfen Lösungsstrategien für ungewöhnliche Verhaltensweisen zu entwickeln und Sicherheit und Unterstützung durch Andere zu erfahren.
Programm und Ablauf:
| 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr: | Begrüßung, Einstieg ins Thema, Theoretischer Teil: Grundlagen,Kompetenzrad, Lernzonenmodell |
| 12.00 Uhr bis 12:45Uhr: |
Mittagspause |
| 12:45 Uhr bis 14:30 Uhr: | Praktischer Teil: Übungen zur Selbsterfahrung I |
| 14:30 Uhr bis 15:00 Uhr: | Kaffeepause |
| 15:00 Uhr bis 16:00 Uhr: | Praktischer Teil: Übungen zur Selbsterfahrung II, Evaluation, Abschluss |
Rahmenbedingungen:
8 x 45 Minuten Fortbildung von 10.00 bis 16.00Uhr im Haus St. Michael der Juliusspitalstiftung, Klostergasse 10 in 97702 Münnerstadt,
Mindestteilnehmerzahl 8 Personen
Ziele:
Helfen und sich helfen lassen
Förderung der Selbst- und Fremdwahrnehmung
Reflexionsfähigkeit
Empathie, Kooperations- Kommunikations- und Konfliktfähigkeit
Stärkung von Selbstvertrauen und zwischenmenschlichen Beziehungen
Verbesserung von Körperbewusstsein
Persönlichkeitsentwicklung
Methoden:
Theoretischer Teil, Praktische Übungen, Gruppen- und Einzelarbeit, Selbsterfahrung, Feedback (Rückmeldung an und von der Gruppe)
Evaluation:
regelmäßige Rückmeldungen während der gesamten Fortbildung,
schriftlicher Reflexionsbogen am Ende
Lehrtrainerin:
Susanne Diez
Dipl. Sozialpädagogin (FH) mit Weiterbildung zur
Erlebnispädagogischen Kompetenztrainerin
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Bestandteil des Modellprojektes
„Gerontopsychiatrische Vernetzung in der Region Main-Rhön“
in Kooperation mit der Diakonie Schweinfurt
gefördert vom Bezirk Unterfranken

